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Kreuzwegandacht

Der Kreuzweg umfasst 14 Stationen des Leidensweges Jesu, von der Verurteilung bis zu seiner Hinrichtung auf Golgotha. In tiefer Ehrfurcht begegnen wir den Leiden des Herrn und betrachten seine Liebe: Durch sein heiliges Kreuz hat er die Welt erlöst!

Nachstehend finden Sie Bilder der Kreuzwegstationen der Wallfahrtskirche Kirchberg am Wagram sowie der Pfarrkirchen Altenwörth und Ottenthal.

1.-5. Station Kirche Altenwörth
6.-10. Station Kirche Ottenthal
11.-14. Station Kirche Kirchberg

1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt

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Jesus steht da als Reiner, Untadeliger und wird schuldlos zum Tode verurteilt. Jesus hat ergeben in den Willen des Vaters Seine Verurteilung angenommen. Er drohte nicht, sondern überließ Seine Rechtfertigung dem Vater im Himmel. Jesus war sanftmütig von Herzen im Unrecht.

Auch wir werden oft zu Unrecht verurteilt. Wir werden beleidigt und angegriffen. Wir reagieren immer wieder mit Drohungen und Aggressionen. Dadurch wird unsere Umwelt friedlos. Du aber, Jesus, liebst die Sanftmütigen. Herr Jesus hilf uns, sanftmütig von Herzen zu werden wie Du.

Gebet: Vater unser im Himmel, .......



2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf Seine Schultern

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Jesus wird gegeißelt und verhöhnt. Danach lud man Ihm das Zeichen der Schmach, das Kreuz, auf Seine Schultern. So wurde für uns das Kreuz das Siegeszeichen der Liebe, für alle, die guten Willens sind. Demütig von Herzen hat Jesus das Kreuz angenommen.

Auch wir werden durch viele Arten gegeißelt und verhöhnt. Krankheiten und Leiden plagen uns. Wir nehmen oft unsere Situationen nicht an und erkennen dadurch nicht den Sinn. Herr Jesus, du willst uns den Sinn der Leiden zeigen. Hilf uns, demütig von Herzen zu werden wie Du.

Vater unser im Himmel,.......



3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

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Jesus fällt das erste Mal unter der Last der Schmerzen und dem Gewicht des Kreuzes nieder. Die Bürde drückt Ihn zu Boden. Doch Er wirft Seine Last nicht weg und stößt die Verantwortung nicht fort. In Beharrlichkeit und Liebe setzt Er Seinen Opfergang fort.

Auch wir brechen oft zusammen unter der Last der Anforderungen. Zu schwer scheint uns manchmal das Leben. Wir drücken uns dann allzuoft vor der Verantwortung, gehen den Weg der Bequemlichkeit. Herr Jesus hilf uns, beharrlich und liebend zu werden wie Du.

Vater unser im Himmel,.......



4. Station: Jesus begegnet Seiner Mutter

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Liebe und Liebe begegnen sich. Mit einem einzigen Blick erkennen sie einander in den Qualen. Obwohl Jesus unsagbar leidet, kommt kein Laut der Anklage über Seine Lippen. Schweigend erträgt Er die körperlichen Schmerzen und die seelischen Qualen. Er hat nicht geschlagen, obwohl Er litt.

Auch wir sind geladen mit Leid, Kummer und Sorgen, oft bis an den Rand des Fassungsvermögens. Allzuoft klagen wir dann den Nächsten an und schlagen mit unseren Aggressionen und Worten. Herr Jesus hilf uns, dass auch wir im Leid nicht schlagen, sondern die Erschwernisse um des Himmelreiches willen ertragen.

Vater unser im Himmel,.......



5. Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

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Simon trägt gezwungenermaßen das Kreuz des Heilandes der Welt. Jesus wehrt sich nicht gegen die Hilfe, Er ist Simon auf Seine Weise dankbar. Jesus versucht nicht, Seine Schwäche zu vertuschen oder zu negieren. Er nimmt die Hilfe in Demut an.

Wir sind geprägt von Schwachheiten und Schwächen des Leibes und der Seele. Härten, Ängste und Krankheiten hindern uns, in Fülle leben zu können. Wir nehmen oft Deine Hilfe nicht an, die uns aus unseren Schwachkeiten wegführen möchte, weil sie unbequem und schwer ist. Herr, erbarme Dich!

Vater unser im Himmel, .......



6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

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Jesus drückt der mutigen Veronika sein Antlitz als Bildnis in das Schweißtuch. Jesus ist dankbar für das dargereichte Tuch. Jesus ist nicht verbittert, obwohl Er unsäglich leidet.

Wenn wir leiden, dann sind wir allzuoft verbittert und neidisch. Dadurch verstellt sich unser Blick, und wir sehen nicht mehr Jesus und Seine Hilfe, die Er uns geben möchte. Herr Jesus hilf uns, dankbar in den Leiden zu werden.

Vater unser im Himmel, .......



7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz

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Gezeichnet von Schmerzen und Schwäche fällt Jesus zum zweiten Mal unter dem Kreuz. Doch Er bleibt nicht liegen. In Treue und Gehorsam setzt Er Seinen Leidensweg fort.

Wenn uns etwas schwerfällt, so bleiben wir oft liegen und bemitleiden uns. Wir suchen unser Nichtmehrwollen zu rechtfertigen und uns auf Unmöglichkeiten auszureden. Herr Jesus hilf uns, treu und gehorsam unseren Kreuzweg weiterzugehen, auch wenn es schwerfällt.

Vater unser im Himmel, .......



8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen

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Frauen weinen voll Mitgefühl über die Schmerzen Jesu. Anstatt sich bemitleiden zu lassen, weist Er sie auf die Ursache Seiner Leiden hin, mit dem Satz: "Weint über euch und eure Kinder!" Jesus will Umkehr, Er will, dass wir bereuen und tätige Reue üben. Er will, dass wir frei werden für das Mitleiden, für die Sühne.

Viele Menschen in Not sehen wir, täglich bringen uns die Massenmedien die Leiden der Menschheit näher. Manchmal sind wir getroffen und betroffen von dem, was wir hören und sehen. Dann spenden wir Geld, anonym oder mit Erlagschein. Du aber willst mehr, Jesus, Du willst, dass wir mitleiden mit unseren Brüdern und Schwestern. Du willst, dass wir tätige Liebe sind.

Vater unser im Himmel, .......



9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

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Entkräftet fällt Jesus nun zum dritten Mal. Doch Er gibt nicht auf. Nichts hat Jesus mehr als Seinen Willen, diesen Weg aus Liebe zu Gott und zu uns Menschen zu Ende zu gehen.

Auch wir sind oft kraftlos und können nicht mehr. Wir aber werfen unseren Willen weg und geben das Ziel Gott auf. Egal ist uns der Nächste, wir rechtfertigen uns mit der Schwachheit. Du aber, Jesus, willst, dass sich unser Wille in der Schwachheit bewährt. Du willst, dass wir stark bleiben im Willen, weil im Kampf gegen das Schwache in uns das Starke geboren wird.

Vater unser im Himmel, .......


10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt

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Alles ist nun Jesus genommen, selbst das Persönlichste, Sein Gewand. Eines aber bleibt: die Würde und die Liebe. Nackt und bloß und blutend aus allen Wunden, so stand Jesus. Doch nichts geschah von Jesus aus, kein Wort der Anklage, kein Aufruf an die Menge. Er überließ sich ganz Seinem Vater im Himmel. Er forderte kein Recht von den Menschen, sondern Er entäußerte sich aller Rechte dieser Welt.

Auch uns wird vieles genommen. Doch wir sind nicht ruhig und gelassen dabei. Uns ist oft die Anerkennung dieser Welt, wichtiger als Gott. Vielfach ist uns der eigene Leib am nächsten, ist die Welt mit ihren Bedürfnissen und Wünschen wichtiger. Du aber willst, Jesus, dass wir leer und nackt werden, damit wir das Neue empfangen können.

Vater unser im Himmel, .......



11. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt

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Jesus ist so eins in Seinem Willen und Tun, dass Er sich für uns an das Kreuz heften lässt. Jesus flieht nicht vor dem Schmerz, denn Seine Liebe ist größer. Seine Sehnsucht, alle Menschen für den Vater zu gewinnen, lässt alles zur Wiedergutmachung geschehen. Jesus ist das lebendige Opfer.

Wir sind Auserwählte Gottes. Auch wir sollen zu einem lebendigen Opfer werden. Oft aber flüchten wir vor den Leiden, weichen den Kämpfen gegen den Egoismus aus. Herr Jesus hilf uns, lebendige Zeichen Deiner Liebe zu werden.

Vater unser im Himmel, .......


12. Station: Jesus stirbt am Kreuz

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In tiefster Qual schreit Jesus: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen!" Jesus hat mit diesem Schrei, die Sinnlosigkeit der Leiden von der Erde hinweggenommen. Von nun an tritt das Gesetz der Liebe in Kraft, von nun an liegt in den Leiden Sinn. Wer sich unter das Gesetz der Liebe stellt, soll von nun an frei sein von dem Stachel des Todes: der Sinnlosigkeit.

Herr Jesus, nichts ist würdiger als Dank als ein liebendes, demütiges Herz. Herr Jesus, bilde unser Herz nach Deinem Herzen.

Vater unser im Himmel, .......



13. Station: Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß Seiner Mutter gelegt.

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Maria hält den toten Leib ihres Sohnes. Sie weint, doch in ihren Tränen liegt keine Hoffnungslosigkeit. Sie weiß, dass ihr Sohn leben wird, auch wenn Er hier gestorben ist. Der Schmerz bleibt, doch die Trauer ist eine andere bei Maria. Sie, die Magd des Herrn, liebt Gott über alles und vertraut ihm.

Wenn wir trauern, so ist unsere Trauer oft überschattet von Hoffnungslosigkeit. Wenn wir weinen, so weinen wir, weil wir keinen Sinn sehen. Wir betrachten oftmals unser Leben nicht von Gott und der Liebe aus, und finden daher keinen Sinn. Nur in Gott ist Sinn, im Namen Jesus Christus.

Vater unser im Himmel, .......



14. Station: Der Heilige Leichnam wird in das Grab gelegt.

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Der tote Körper wird in das Grab gelegt. Jesus hat Sein Leben hingegeben in Radikalität und Totalität. Er war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Er hat uns ein Beispiel gegeben, ein Beispiel der Liebe und Barmherzigkeit.

Herr Jesus Christus, Dein Weg ist schwer und Dein Verlangen unbequem. Hilf uns, dass wir aller Bequemlichkeit und Willenlosigkeit wehren, damit auch wir ein Beispiel Deiner Liebe und Barmherzigkeit geben.

Vater unser im Himmel, .......



 
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