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05.05.2017 Kirchberg:
Herz-Jesu Messe um 8.00 Uhr
 
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Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Trost

Nachstehend finden Sie einen Rundgang durch die wunderschöne barocke Pfarrkirche St.Stephan zugleich Wallfahrtskirche Maria Trost
Geschichte zur Entstehung der Wallfahrt

Näheres zur Baugeschichte der Kirche: Baugeschichte der Kirchberger Kirche (Dank an Frau Maria Knapp, Heimatforschung Region Kirchberg am Wagram)

Orgel, Hochaltar, Kanzel, Blindkanzel, Herz-Jesu-Altar, Annen- oder Rosenkranzaltar, Marien-Altar, Rosalia-Altar, Josefs-Altar, Taufaltar, Taufbrunnen und Lindenholzfiguren

Orgel

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Die schöne Barockorgel wurde im Jahre 1781 vom berühmten Orgelbaumeister Ignaz Gatto gesetzt und von seinem Sohn Joseph Gatto vollendet. In den Jahren 1992 bis 1994 wurde sie vorbildlich restauriert. Mit ihren 1086 Pfeifen zählt sie sowohl bildhauerisch als auch klanglich zu den prächtigsten und wertvollsten Instrumenten des Landes. Das Glasfenster hinter der Orgel zeigt die hl.Cäcilia, die Patronin der Kirchenmusik mit einer Handorgel.




Hochaltar

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Das Hochaltarbild stammt aus dem Jahre 1712 von Carlo Carloni. Es zeigt die Steinigung des hl.Stephanus und seine Vision. Der Himmel ist offen und Christus steht auf den Wolken, über ihm der hl.Geist in Gestalt der Taube.
Das Rundbild darüber zeigt Gottvater mit einer Engelschar. Der Bruder des Malers, Diego Carloni, schuf die Aufbauten des Altares aus marmoriertem Holz.
Auf dem Tabernakelkasten sind die Brotvermehrung und das letzte Abendmahl dargestellt. Hinter dem Tabernakel steht auf einer Steinsäule die Wallfahrtsstatue der Gottesmutter. Die Steinsäule kann man nur sehen, wenn man hinter den Altar geht. Sie stammt noch aus der ursprünglichen "Maria-Trost-Kirche", die 1787 aufgehoben wurde.
Die Figuren links und rechts des Altares zeigen Petrus mit Schlüssel und Buch sowie Paulus mit Schwert und Buch.
Im Presbyterium hängen zwei Bilder, die ebenfalls aus der ehemaligen "Maria-Trost-Kirche" hierher gebracht wurden; sie zeigen den hl.Florian und den hl.Wendelin.




Kanzel

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Die Predigtkanzel wurde ebenso wie die gegenüberliegende Blindkanzel vom Barockkünstler Diego Carlone geschaffen.
Das Kanzeldach zeigt drei Frauengestalten. Die Figur mit der Säule symbolisiert das Lehramt, die Figur in der Mitte mit Kelch und Hostie das Priesteramt und die dritte Figur sollte einen Hirtenstab in der Hand halten, dieser ist aber nicht vorhanden - sie soll das Hirtenamt symbolisieren. Dazwischen befinden sich kleine Putten, die die drei christlichen Grundtugenden nämlich Glaube (Figur mit Kreuz), Liebe (zwei Putten, die sich umarmen) und Hoffnung (Figur mit Anker) darstellen.
An der Brüstung sieht man vergoldet das Pfingstereignis: die Ausgießung des heiligen Geistes. Die 12 Apostel werden dadurch befähigt das Werk Jesu fortzusetzen.
An der Tür wird die Bibelstelle von "Daniel in der Löwengrube" dargestellt. Ein Engel trägt den Propheten Habakuk und einen Korb gefüllt mit Essen zu Daniel.





Blindkanzel

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Die Blindkanzel zeigt die Himmelfahrt des hl.Johannes Nepomuk.
Als Generalvikar und rechte Hand des Bischofs wurde er Opfer des Investiturstreites und 1348 in die Moldau gestürzt.
Der untere Bereich der Blindkanzel zeigt die Bergung seines Leichnams aus der Moldau.




Herz-Jesu-Altar

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Der Herz-Jesu-Altar befindet sich genau unter dem Kirchenturm an der Ostwand des Nordschiffes der Kirche.
Dieser Altar wurde 1754 von einem Blitzschlag zerstört und 1756 renoviert. Die lebensgroße Herz-Jesu Statue wurde anstatt eines Bildes, das den hl.Antonius von Padua zeigte, hingestellt. Vor dem Blitzschlag hielten die beiden Engel links und rechts der Statue dieses Gemälde. Auf der linken Seite des Altares steht eine Statue des hl.Franz von Assisi (mit Kreuz und Wundmalen) auf der rechten Seite steht die Statue der hl.Klara (im Ordenskleid mit Stab und Palmzweig).
Auf dem Giebel sieht man einen Engel der die Monstranz trägt.




Annen- oder Rosenkranzaltar

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Der Annen- oder Rosenkranzaltar befindet sich im Südschiff. Er trägt die Inschrift: altare privilegiatum sanctissimi rosary (Mit besonderen Rechten der Rosenkranzbruderschaft ausgestattet). Unten in der Mitte steht die hl.Anna mit ihrer kleinen Tochter Maria. Sie erklärt dem Kind die heilige Schrift. Auf der gewundenen Holzsäule darüber stand bis 1978 die wertvolle spätgotische Madonna aus dem Jahre 1420 die sich heute im Diözesanmuseum in Wien am Stephansplatz befindet. Eine Legende am Rande: "Das Jesuskind der spätgotischen Madonnenstatue hält in der Hand einen Vogel. Man sagt, als Symbol dafür, dass der Knabe Sand über seine Schultern warf, woraus aus jedem einzelnen Korn ein Vogel wurde"
Auf der linken Seite des Altares steht der hl.Dominikus, der Gründer des Dominikanerordens. Zu seinen Füßen liegt ein Hund mit einer Fackel im Maul, symbolhaft für die Verteidigung der katholischen Lehre. Auf der rechten Seite steht die hl.Katharina von Sienna mit Dornenkrone, Wundmalen und Kreuz.




Marienaltar

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Der Marien-Altar befindet sich im Nordschiff, links vor dem Herz-Jesu-Altar. Das prachtvolle Gemälde zeigt Maria Immaculata oder auch Unbefleckte Empfängnis genannt und wurde von Martin Johann Schmidt gemalt und signiert mit 1771. Auf dem Medallion zu Füssen der Muttergottes sieht man die Verkündigungsszene; oben sieht man auf dem Bild Gottvater und den Hl. Geist in Gestalt der Taube.
Auf der linken Seite des Altares steht die hl.Barbara, mit Kelch und Hostie in der einen Hand, die ihr ein Engel in den Kerker brachte und mit dem Schwert in der anderen Hand, mit dem sie enthauptet wurde. Der Engel ober ihr hält den Turm in der Hand, in dem sie eingekerkert war.
Auf der rechten Seite des Altares steht die hl.Katharina von Alexandrien, mit einem Wanderstab in der einen Hand und einen Palmenzweig in der anderen. Ober ihr hält ein Engel ein zerbrochenes Rad, als Hinweis darauf, dass sie gerädert wurde und dabei das Rad zersprang.




Rosalia-Altar

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Das Gemälde beim Rosalia-Altar zeigt die hl.Rosalia. Im vergoldeten Schrein auf dem Altartisch ist ihr Leichnam nachgebildet.
Die beiden Figuren rechts und links des Bildes zeigen die heiligen Ärzte Cosmas und Damian. Jede Figur hält ein Apothekergefäß.




Josefs-Altar

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Das Altarbild zeigt die heilige Familie. Josef verneigt sich im Lederschurz des Zimmermanns und trägt in der Hand seinen Wanderstab mit der Lilienblüte - als Sinnbild der Reinheit.
Die beiden Figuren rechts und links stellen die Eltern der Gottesmutter Anna und Joachim dar.




Taufaltar

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Der Taufaltar steht hinten im Südschiff der Kirche in der ehemaligen Taufkapelle. Dargestellt ist die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer im Jordan. Auf dem oberen Schriftband des frühbarocken Holzreliefs steht: "Dieser ist mein Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.Math.3,17"
Seitlich an der Wand befindet sich ein wunderschönes großes geschnitzes barockes Kruzifix, bei dem heute Opferkerzen angezündet werden können.




Taufbrunnen

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Der Taufbrunnen stand ursprünglich in der Taufkapelle beim Taufaltar. Heute findet man ihn unter der Kanzel, vorne in der Kirche, um zu betonen, dass die Taufe Aufnahme in Gemeinde der Christen ist.
Der prächtige zwölfeckige Stein aus rotem Untersberger Marmor ist nach Dehio gotisch, aus dem 15.Jahrhundert. Der Kupferdeckel ist eine schöne Schmiedearbeit aus dem Jahre 1787.




Heiligenfiguren

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Im Windfang beim nördlichen Kircheneingang stehen zwei Heilige, die jeweils aus einem Stück Lindenholz geschnitzt wurden. Dargestellt werden der hl. Leopold, mit dem Stift Klosterneuburg und gegenüber der hl. Karl Borromäus mit Bischofsstab und hl.Schrift.




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