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Die heiligen drei Tage - Triduum Sacrum

Die Karwoche ist die heiligste Woche im Jahr.
Mit dem Gr├╝ndonnerstag beginnt das Triduum Sacrum, das dreit├Ągige Fest des Sterbens und der Auferstehung Jesu Christi. Die Einheit dieser Tage kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass am Gr├╝ndonnerstag die Er├Âffnung ist und erst in der Osternacht der Schlusssegen.

Der Gr├╝ndonnerstag:
In der Liturgie wird des letzten Abendmahles Jesu und damit der Einsetzung des Altarsakramentes gedacht. Vor diesem letzten Abendmahl wusch Jesus in dem├╝tiger Weise seinen J├╝ngern nacheinander die F├╝├če, damit wollte er zeigen, dass auch sie untereinander zum Dienen bereit sein m├╝ssen.
Hingabe, N├Ąchstenliebe und Eucharistie als Weg heraus aus der Spirale der Gewalt und S├╝nde, hinein in das Land des Friedens und der Vers├Âhnung.
Die Prozession mit dem - Allerheiligsten - am Ende der heiligen Messe steht f├╝r den Gang Jesu zum ├ľlberg, wo er in Todesangst betete und verhaftet wurde. Der Tabernakel am Hochaltar wird geleert und die T├╝r bleibt offen. Sinnbild daf├╝r, dass Christus von allen verlassen und seiner Kleider beraubt wurde. In anschlie├čender stiller Anbetung vor dem Allerheiligsten, auch ├ľlbergstunde oder -andacht genannt, gedenken die Gl├Ąubigen der Verhaftung und Gei├čelung Jesu.


Der Karfreitag:
Die Christen gedenken am Karfreitag des Leidens und Sterbens Jesu. Zu unserem Heil lag die Strafe auf IHM, durch seine Wunden sind wir geheilt (Jes.53). Dieser Tag dient der Besinnung auf die Leiden Christi am Kreuz und ist ein strenger Fasttag. 15 Uhr ist jene Stunde, in der Jesus am Kreuz gestorben ist. Der Karfreitagsgottesdienst ist von Trauer (Kar hei├čt Trauer) gekennzeichnet, aber auch von der Verehrung des Kreuzes, denn durch das Kreuz kam Erl├Âsung. In der Kirche sehen wir entbl├Â├čte Alt├Ąre, den offenen Tabernakel, das rote Messgewand. Beim Gottesdienst wird die Passionsgeschichte verlesen. Es gibt keine Eucharistiefeier. Nach der Kreuzverehrung endet die Liturgie in Stille.


Der Karsamstag - Die Osternachtfeier:
Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe des Herrn. Die Kirche ist schmucklos (keine Blumen und Kerzen, die Weihwasserbeh├Ąlter sind leer) In vielen Kirchen gibt es ein Grab Jesu, welches Gl├Ąubige zum Gebet besuchen. Am Abend, nach dem Sonnenuntergang, beginnt die Feier der Auferstehung des Herrn (Osternacht).
Von ihrem Wesen her ist die Osternacht eine Nachtwache, die den ├ťbergang vom Tod zum Leben - vom Kreuz zur Auferstehung betrachtet. Sie feiert das in 4 Teilen: Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauffeier und Eucharistiefeier.

Lichtfeier: Am Osterfeuer vor der Kirche wird die Osterkerze entz├╝ndet - damit beginnt die Feier der Osternacht. Dann zieht die Gemeinde mit der Osterkerze in die nicht beleuchtete Kirche ein, dreimal bleibt die Prozession stehen und antwortet auf den Ruf: "Christus, das Licht" mit: "Dank sei Gott". Danach folgt das Exultet, das gro├če Osterlob. Das ist ein sprachlich gewaltiger Hymnus und ein bildreicher Lobgesang, der die ganze Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen zusammenfasst und auf Christus zuspitzt. In ihm ist jede Nacht und alles Dunkel ├╝berwunden und erleuchtet. Der Sieg Christi ├╝ber S├╝nde und Tod ist auch zu unserem Sieg geworden.
Wortgottesdienstfeier: Mit bis zu 7 alttestamentlichen Lesungen wird die gesamte Heilsgeschichte vergegenw├Ąrtigt und auf den H├Âhepunkt, die Auferstehung Jesu, hingef├╝hrt.
Tauferneuerung: Teilhabe am Geheimnis der Erl├Âsung;
Eucharistiefeier: Wir feiern die Gemeinschaft mit dem Auferstandenen und untereinander! Eine Gemeinschaft, die alle Grenzen sprengt ÔÇô die Grenze der Schuld und des Todes. Wir d├╝rfen uns zusagen lassen: Schuld, Leid und Tod haben nicht das letzte Wort sondern die Liebe Gottes; Die Osternachtsfeier endet mit einem feierlichen Ostersegen!

Bilder: Fu├čwaschung (Gr├╝ndonnerstag), Kreuzverehrung und Hl.Grab (Karfreitag) Osterfeuer und Auferstandener Jesus (Osternacht)


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(c) 2007-2016 Ing. Jürgen Brenner (technische Umsetzung), Annemarie Pasch (Inhalt/Context)